Konzept SCHULE:KULTUR!

2014 startete das Programm SCHULE:KULTUR! mit 40 Schulen und ihren Kulturpartnern. Ziel war es, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge für kulturelle Aktivtäten und kreatives Schaffen zu begeistern, eine kontinuierliche Zusammenarbeit der Schulen und ihrer außerschulischen Kulturpartner zu initiieren, Kulturelle Bildung nachhaltig bis in den Fachunterricht hinein im Schulleben zu verankern und damit allen Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft Teilhabe an Kunst und Kultur zu ermöglichen.
SCHULE:KULTUR!zwei will erreichen, dass Kunst und Kultur in Verbindung mit Angeboten Kultureller Bildung als Lernprinzip und Gestaltungselement im gesamten Schulalltag verankert werden und in den Unterricht aller Fächer hineinwirken. Anhand bestehender und neu zu konzipierender Schule-Kultur-Projekte und Schulentwicklungsvorhaben soll den Schülerinnen und Schülern Kunst und Kultur im Ganztagsangebot und im Fachunterricht vermittelt werden.
Dieses Vorhaben kann nur gelingen, wenn es von der gesamten Schulgemeinschaft und den außerschulischen kulturellen Partnerinnen/Partnern mitgetragen wird.

Dabei sind die beteiligten Schulen Gestaltende ihres eigenen individuellen Entwicklungsprozesses. Die Entwicklung lokaler Kooperationen zwischen Schule und Kulturanbietern soll gezielt gestärkt werden. Zu den außerschulischen Akteuren gehören neben Künstlerinnen und Künstlern insbesondere das pädagogisch qualifizierte und erfahrene Personal in Theatern, Theaterpädagogischen Zentren, Museen, Kunstvereinen, Filmeinrichtungen, sozio- und interkulturellen Einrichtungen, Bibliotheken, Einrichtungen der Denkmal-, Heimatpflege und der Archäologie sowie Musik- und Kunstschulen u.v.m.

An den Schulen wird eine sogenannte Kulturkoordination aus zwei Lehrkräften eingesetzt, die den Entwicklungsprozess moderieren, strukturieren und beratend begleiten.

Ein zentraler Kulturpartner besucht gemeinsam mit der Kulturkoodination der jeweiligen Schule die Qualifizierungsveranstaltungen von SCHULE:KULTUR!zwei und begleitet den Schulentwicklungsprozess. Er wirkt beratend als Experte der Kulturellen Bildung, als Fortbilder für die Lehrkräfte und Anreger für die Erweiterung des Kooperationsnetzwerks der Schulen. Ein gemeinsamer Austausch wird gepflegt und der außerschulische Lernort des Kulturpartners kann Ausgangspunkt für die Erweiterung der Lernräume der Schulen werden.