Häufig gestellte Fragen zur Durchführung

  • Welche Termine sind einzuplanen?

    Im Projekt SCHULE:KULTUR!ZWEI ist die Teilnahme an zwei Rahmenveranstaltungen und drei Fachtagen „Kulturelle Bildung in der Praxis“ für alle Teilnehmenden verpflichtend. Neue Schulen im Projekt SCHULE:KULTUR! beusuchen zusätzlich drei Grundlagenmodule „Kulturelle Schulentwicklung“ (mit insgesamt 5 Tagen) und zwei Wahlveranstaltungen "Kulturelle Schulentwicklung". Schulen aus der ersten Staffel SCHULE:KULTUR! sind von den Grundlagenmodulen freigestellt und besuchen drei von fünf Wahlveranstaltungen “Kulturelle Schulentwicklung”. 

    Termine:

    Fortbildung

    Schulleitungsqualifizierung Modul II

    20.02. – 21.02.2019 | ba wolfenbüttel

    Schulleitungen

    Fortbildung – Wahlmodule

    Kulturkoordination und Kultur-Partner

    07.05.2019, Lagerhalle Osnabrück, »Kulturelle Arbeit sichtbar machen«

    Ein wesentlicher Teil von Kultureller Bildung besteht darin, das künstlerische Arbeiten zu präsentieren und sichtbar zu machen. Mit der Veröffentlichung erfahren die Schülerinnen und Schüler Selbstwirksamkeit, Anerkennung und Wertschätzung für das, was sie erarbeitet haben. Wir stellen Ihnen einen bunten Strauß an anregenden Beispielen, z.B. Veranstaltungsformate, kreative Ausstellungsstücke und Printprodukte vor, wie Sie schulintern und nach außen das künstlerische Schaffen an der Schule sichtbar machen können.

    06.11.2019, Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig, »Weiterentwicklung Schulkultur«

    Schulkultur ist die spezifische Organisationskultur einer Schule. Mit einem integrativen Ansatz vereint sie die zentralen Aktivitäten, Einzelvorhaben und die sozialen Verhaltensweisen von allen an Schule Beteiligten. Wie kann der Lebensraum Schule in Bezug auf die örtlichen Gegebenheiten und das Schulklima durch Kulturelle Bildung als positiver Lebensort erlebt werden, in dem Lernen zur Mitgestaltung anregt und alle Beteiligten einbindet?

    06.02.2020, musa Göttingen, »Partizipation«

    Das Ziel von Partizipation ist die Entwicklung mitverantwortlicher Selbstbestimmung. Dies geschieht als ganzheitlicher, alle Phasen von Veränderung umfassender Prozess. In welchen Bereichen von Schule gibt es die Möglichkeit, Verantwortung neu zu verteilen? Wo können die Beteiligten von Schule Selbstwirksamkeit empfinden und wie lassen sich partizipative Ansätze strukturell in Schule verankern? Wie gelingt es dabei, Schülerinnen und Schüler zur stärkeren Teilhabe und Mitbestimmung zu befähigen?

    23.04.2020, Kulturzentrum Faust Hannover, »Vernetzung«

    Netzwerke sind Wissensspeicher und bieten Möglichkeiten des Wissenstransfer, der gegenseitigen Stärkung und Unterstützung. Um Netzwerke nutzen zu können, ist es wesentlich, sich seines eigenen Netzwerkes bewusst zu werden. Wie kann das eigene Netzwerk strategisch erweitert werden? Wie sieht dabei das Kulturschulnetzwerk aus?

    Fortbildung – Fachtage

    • Fachtag Küste | 23.03.2019 | Lerhaus im Campus, Osterholz Scharmbeck
    Kulturkoordinatorinnen/Kulturkoordinatoren und Kultur-Partner, zusätzlich 5 Lehrkräfte pro Schule

    Meilensteinfest

    28.08.2019 | Schloss Wolfenbüttel

    Schulleitungen, Kulturkoordination und Kultur-Partner

    Abschlussveranstaltung

    • Sommer 2020
    Schulleitungsmitglieder, Kulturkoordination, Kultur-Partner

  • Wie finde ich Kulturpartner in meiner Region?

    Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. (LKJ) unterstützt Schulen bei der Suche nach qualifizierten Kulturpartnern. Das landesweite Netzwerk der LKJ umfasst alle Kultursparten und legt den Schwerpunkt auf die kulturpädagogische Qualifikation. Im Vorfeld der Bewerbung können Schulen bereits Kontakt mit der LKJ aufnehmen, um sich über mögliche Kulturpartner in ihrer Region zu informieren und potentielle Kooperationspartner kennenzulernen.
    Nach Bestätigung der Projektteilnahme unterstützt die LKJ die beteiligten Schulen bei der Findung eines passenden Kulturpartners.

  • Wo finde ich Musterverträge, die zwischen Schule und Kulturpartnern geschlossen werden?

    Musterverträge werden unter www.schuledurchkultur.info zur Verfügung gestellt. Nach Bestätigung der Projektteilnahme werden Zugänge zur Internetseite verschickt.

  • Dürfen Kulturpartner Zensuren geben?

    Projekte im Ganztag werden grundsätzlich nicht bewertet. Die Leistungskontrolle und Bewertung im Fachunterricht ist der Lehrkraft vorbehalten. Kulturpartner können Lehrkräften Empfehlungen geben. Die außerhalb des Fachunterrichtes erbrachten Leistungen können in die Zeugnisbemerkungen einfließen.

  • Bei wem liegt die Verantwortung (Aufsichtspflicht), wenn der Kulturpartner Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich betreut?

    Die kulturellen Partner werden in die Schulgepflogenheiten eingewiesen und können im Projekt mit Zustimmung der Fachlehrkraft und der Schulleitung weitergehende Verantwortung übernehmen.

  • Wer darf an den Fortbildungen und prozessbegleitenden Veranstaltungen teilnehmen?

    An allen qualifizierenden Fortbildungen nehmen teil:
    – die Kulturkoordination der Schulen (zwei Lehrkräfte)
    – die konkreten Verantwortlichen und Ansprechpartner des Kulturpartners (bis zu zwei Personen)
    An den Rahmenveranstaltungen und den Schulleitungsfortbildungen (für Schulen, die neu im Projekt sind) nehmen zudem Mitglieder der Schulleitungen aller beteiligten Schulen teil.
    Die Fachtage und die weiteren prozessbegleitenden Veranstaltungen sind für insgesamt bis zu fünf Beteiligte einer Schule (inklusive der Kulturkoordinatoren und Tandemkoordinatoren) sowie für die konkret beteiligten Ansprechpartner der Kulturpartner geöffnet.
    Unter Umständen ist die Teilnahme anderer konkret am Prozess Beteiligter, bisher nicht aufgeführter Partner, möglich (z.B. eine zusätzliche Kultureinrichtung, die zur Durchführung konkreter Vorhaben im Rahmen der Prozessgestaltung mit heran gezogen wurde). Dies kann nur in Absprache mit den koordinierenden Stellen (Landeskoordinator Schule, Landeskoordinatorin Kulturpartner, Koordinatorin Fortbildungen) geschehen.

  • Welche Kosten werden erstattet?

    Es entstehen keine Kosten für Teilnahme, Verpflegung und ggf. Übernachtung im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahmen und Rahmenveranstaltungen.
    Die Reisekosten zu verpflichtenden Veranstaltungen (Fortbildungen, prozessbegleitenden Veranstaltungen, Rahmenveranstaltungen) werden den Kulturpartnern erstattet. Die Erstattung erfolgt im Nachhinein. Dazu werden im Rahmen der Veranstaltungen Formulare zur Verfügung gestellt und Hinweise zum Ausfüllen und zu notwendigen Belegen gegeben. Die Kulturpartner erhalten für die Teilnahme an den Qualifizierungen eine Aufwandsentschädigung.
    Die teilnehmenden Schulen tragen die Fahrtkosten selbst.

  • Wer bekommt die Fortbildungskosten erstattet?

    Die Reisekosten werden den zur Teilnahme verpflichteten Kulturpartnern im Nachhinein gegen entsprechende Belege erstattet. Weiterhin erhalten Kulturpartner für die Teilnahme an den Qualifizierungen eine Aufwandsentschädigung.