Häufig gestellte Fragen zur Durchführung

  • Welche Termine sind einzuplanen?

    Im Projekt SCHULE:KULTUR!DREI ist die Teilnahme an zwei eintätgigen Rahmenveranstaltungen, zwei eintätgigen Wahlmodulen »kulturelle Schulentwicklung« und zwei eintätgigen Fachtagen »Kulturelle Bildung in der Praxis« für alle Teilnehmenden verpflichtend. Neu teilnehmende Kooperationen im Programm SCHULE:KULTUR! besuchen zusätzlich Grundlagenmodule »Kulturelle Schulentwicklung« (2x2 Tage). Außerdem nehmen die Schulleiter*innen dieser Kooperationen an Schulleitungsfortbildungen (2x2 Tage) und gemeinsam mit dem Kulturpartner und der Kulturkoordination an einem eintätgigen Abschlussmodul teil.

    Termine:

    Auftaktveranstaltung

    29.09.2020 | Hannover

     

    Neue Kooperationen

    Schulleitungsqualifizierung

    Modul I 25.11. – 26.11.2020 | ba Wolfenbüttel

    Modul II 10.03. – 11.03.2021 | ba Wolfenbüttel

    Grundlagenmodule

    Modul I 26.11. – 27.11.2020 | ba Wolfenbüttel

    Modul II 21.04. – 22.04.2021 | ba Wolfenbüttel

     

    Alle Kooperationen

    Wahlmodule

    Herbst 2020 – Sommer 2022

    Fachtage

    In vier Regionen im 

    Frühjahr 2021 und  im Frühjahr 2022 

     

    Abschlussveranstaltung

    Sommer 2022

  • Wie finde ich Kulturpartner in meiner Region?

    Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. (LKJ) unterstützt Schulen bei der Suche nach qualifizierten Kulturpartnern. Das landesweite Netzwerk der LKJ umfasst alle Kultursparten und legt den Schwerpunkt auf die kulturpädagogische Qualifikation. Im Vorfeld der Bewerbung können Schulen bereits Kontakt mit der LKJ aufnehmen, um sich über mögliche Kulturpartner in ihrer Region zu informieren und potentielle Kooperationspartner kennenzulernen. Der Wunsch nach Vermittlung eines passenden Kooperationspartners kann auch direkt in der Bewerbung angegeben werden. Schon im Bewerbungsprozess unterstützt die LKJ die beteiligten Schulen dann bei der Findung eines passenden Kulturpartners.

  • Wo finde ich Musterverträge, die zwischen Schule und Kulturpartnern geschlossen werden?

    Musterverträge werden unter www.schuledurchkultur.info zur Verfügung gestellt. Nach Bestätigung der Projektteilnahme werden Zugänge zur Internetseite verschickt.

  • Dürfen Kulturpartner Zensuren geben?

    Projekte im Ganztag werden grundsätzlich nicht bewertet. Die Leistungskontrolle und Bewertung im Fachunterricht ist der Lehrkraft vorbehalten. Kulturpartner können Lehrkräften Empfehlungen geben. Die außerhalb des Fachunterrichtes erbrachten Leistungen können in die Zeugnisbemerkungen einfließen.

  • Bei wem liegt die Verantwortung (Aufsichtspflicht), wenn der Kulturpartner Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich betreut?

    Die Partner aus der Kulturellen Bildung werden in die Schulgepflogenheiten eingewiesen und können im Projekt mit Zustimmung der Fachlehrkraft und der Schulleitung weitergehende Verantwortung übernehmen.

  • Wer nimmt wie oft an Fortbildungen und prozessbegleitenden Veranstaltungen teil?

    Kooperationen, die neu im Programm sind 

    Schulleitungsfortbildungen (2x2 Tage) 

    Grundlagenmodule (2x2 Tage) 

    Alle Kooperationen 

    Wahlmodule (1-tägig) 

    Fachtage (1-tägig)

    Rahmenveranstaltungen (Auftaktveranstaltung, Abschlussveranstaltung)

  • Welche Kosten werden erstattet?

    Es entstehen keine Kosten für Teilnahme, Verpflegung und ggf. Übernachtung im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahmen und Rahmenveranstaltungen.
    Die Reisekosten zu verpflichtenden Veranstaltungen (Fortbildungen, prozessbegleitenden Veranstaltungen, Rahmenveranstaltungen) werden den Kulturpartnern erstattet. Die Erstattung erfolgt im Nachhinein. Dazu werden im Rahmen der Veranstaltungen Formulare zur Verfügung gestellt und Hinweise zum Ausfüllen und zu notwendigen Belegen gegeben. Die Kulturpartner erhalten für die Teilnahme an den Qualifizierungen eine Aufwandsentschädigung.
    Die teilnehmenden Schulen tragen die Fahrtkosten selbst.

  • Wer bekommt die Fortbildungskosten erstattet?

    Die Reisekosten werden den zur Teilnahme verpflichteten Kulturpartnern im Nachhinein gegen entsprechende Belege erstattet. Weiterhin erhalten Kulturpartner für die Teilnahme an den Qualifizierungen eine Aufwandsentschädigung.

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Infos für Kulturpartner

Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge für kulturelle Aktivitäten und kreatives Schaffen zu begeistern, sind Ziele von SCHULE:KULTUR! in Niedersachsen. Kunst und Kultur wird fest im schulischen Alltag von Kindern und Jugendlichen verankert und kulturelle Teilhabe aktiv gefördert. Das Konzept SCHULE:KULTUR! in Niedersachsen nutzt Kultur als Medium und „Motor” für einen ganzheitlichen Schulentwicklungsprozess. Dabei geht es darum, dass Kultur in den Unterricht aller Fächer hineinwirkt und zudem lebendiges Lernprinzip und Gestaltungselement im gesamten Schulalltag ist.

Die Herausforderung besteht darin, verlässliche Strukturen und förderliche Bedingungen zu schaffen, damit sich ein fächerübergreifendes kulturelles Bildungsangebot entfalten kann, das langfristig zur Verbesserung der Schulqualität beiträgt. Dieses Vorhaben kann nur gelingen, wenn es von der gesamten Schulgemeinschaft und den außerschulischen kulturellen Partnern mitgetragen wird.

Die Entwicklung lokaler Kooperationen zwischen Schule und Kulturanbietern soll gezielt gestärkt werden. Zu den außerschulischen Akteuren im Projekt SCHULE:KULTUR! zählen Kulturinstitutionen und kulturpädagogische Einrichtungen wie Theater, Theaterpädagogische Zentren, Museen, Kunstvereine, Filmeinrichtungen, sozio- und interkulturelle Einrichtungen, Bibliotheken, Einrichtungen der Denkmal-, Heimatpflege und der Archäologie, Musik- und Kunstschulen sowie Künstlerinnen und Künstler mit pädagogischer Erfahrung. Die Umsetzung des Projekts gestaltet jede Schule in Zusammenarbeit mit ihrem außerschulischen Kulturpartner individuell.

An SCHULE:KULTUR!DREI (sprich: Schule durch Kultur Staffel drei) nehmen einerseits Schulen teil, die bereits im Modellprojekt dabei waren, dazu kommen auch neue Schulen, die sich bis zum 30.06.20 dafür bewerben. Alle Schulen nutzen die Möglichkeit, sich in Kooperation mit einem außerschulischen Partner der kulturellen Bildung zu einer Schule mit einem kulturellen Profil zu entwickeln.

 

Landeskoordinatorin Kultur

Anna Erichson

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Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. (LKJ)
Leisewitzstraße 37B
30175 Hannover

Kulturelle Schulentwicklung

Kulturelle Schulentwicklung – Was ist das eigentlich?

Unter Schulentwicklung können wir uns etwas vorstellen: Da geht es um Verbesserung der Qualität der Schule in verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel Unterricht, Personal und Organisation. In der Regel bilden Schulen in ihrem Qualitätsentwicklungsprozess ein bestimmtes Profil heraus, zum Beispiel ein Kultur-Profil. Neben den künstlerischen Fächern werden dabei auch in anderen Fächern ästhetische Zugänge geschaffen, Kooperationen mit Einrichtungen der kulturellen Bildung gehören zum schulischen Alltag, im Ganztagsbereich gibt es ein breites Angebot künstlerisch-kultureller Aktivitäten.

Das Schulleben ist jedoch mehr als Unterrichtsinhalte, Methoden und Lernangebote. Jede Schule verfügt über eine eigene Schulkultur, die durch Haltungen und Werte aller Akteure der Schule sowie daraus resultierenden Strukturen geprägt ist.

Kulturelle Schulentwicklung setzt genau hier an: Nicht nur ein Mehr an kulturellen Angeboten ist ihr Ziel, sondern der Einfluss und die Wirkung der Ästhetik in allen Qualitätsbereichen der Schule. Tom Braun, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der kulturellen Kinder- und Jugendbildung (BKJ) fasst zusammen: „Es geht darum, [ästhetisch-künstlerische Praxis] als zentrale Dimension des Schullebens zu etablieren, von der aus die gesamte Organisationsentwicklung wie auch die Unterrichts- und Personalentwicklung stattfinden. Diese Perspektive bedeutet, dass ästhetisch-kulturelle Praxis nicht nur zur ’Kultivierung’ der Kinder und Jugendlichen eingesetzt wird. Sie verdeutlicht gleichermaßen das Ziel der Schule, sich durch ästhetisch-künstlerische Praxis selbst zu kultivieren.“ Damit ist jede und jeder Einzelne angesprochen, die eigene ästhetische Wahrnehmung zu schulen und künstlerische Praxis im Fachunterricht sowie im Schulleben zu etablieren. „Die Schulkultur der Kulturschule entsteht [...] aus der Prämisse, kulturelle Erfahrungen als aktiven Prozess der Teilhabe zu gestalten.“ Das gilt nicht nur für die Schülerschaft, sondern für alle Schulmitglieder. Kultur ist kein Extra, sondern wird als Haltung gelebt.

Das Projekt SCHULE:KULTUR!, das gemeinsam vom niedersächsischen Kultusministerium und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der Stiftung Mercator entwickelt und umgesetzt wird, möchte Sie auf dem Weg eines kulturellen Schulprofils begleiten und unterstützen. Qualifizierung, Fortbildung sowie die Begleitung auf dem Weg der kulturellen Schulentwicklung bieten Schulen und ihren Kulturpartnern Erfahrungsmöglichkeiten, ästhetisch-kulturelle Praxis im Schulalltag zu verankern und damit auch die eigene Haltung zu reflektieren und Schulkultur aktiv zu gestalten.

Infos für Schulen

Im Projekt SCHULE:KULTUR!DREI (sprich: Schule durch KulturStaffel drei) in Niedersachsen wird ein ganzheitlicher Schulentwicklungsprozess durch Kulturelle Bildung angestoßen. Dabei geht es darum, dass Kulturelle Bildung lebendiges Lernprinzip und Gestaltungselement im gesamten Schulalltag wird und kulturelle Methoden in den Unterricht aller Fächer hineinwirken.

Es kann sich ein fächerübergreifendes kulturelles Bildungsangebot entfalten, das langfristig zur Verbesserung der Schulqualität beiträgt. Dieses Vorhaben kann nur gelingen, wenn es von der gesamten Schulgemeinschaft und außerschulischen Kulturpartnern mitgetragen wird. Es müssen verlässliche Strukturen und Gelingensbedingungen geschaffen werden, um so die Lern- und Persönlichkeitsentwicklung aller Schülerinnen und Schüler zu begleiten und optimal zu fördern.

Die Entwicklung lokaler Kooperationen zwischen Schule und Kulturpartner soll im Projekt gezielt gestärkt werden. Zu diesen außerschulischen Akteuren gehören deshalb neben Künstlerinnen und Künstlern insbesondere das in der pädagogischen Vermittlung tätige, qualifizierte und erfahrene Personal in Theatern, Theaterpädagogischen Zentren, Museen, Kunstvereinen, Filmeinrichtungen, sozio- und interkulturellen Einrichtungen, Bibliotheken, Einrichtungen der Denkmal-, Heimatpflege und der Archäologie, Musik- und Kunstschulen u. v. m. Für die Zusammenarbeit mit Kulturpartnern werden im Rahmen des Projekts finanzielle Ressourcen bereitgestellt. Die Grundidee und das Konzept des Projekts werden gemeinsam von beiden Ministerien mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel (ba), dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), der Niedersächsischen Landesschulbehörde (NLSchB) sowie der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) kontinuierlich weiterentwickelt und koordiniert.

Beachten Sie die Ausschreibung im Schulverwaltungsblatt April 2020.

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