Häufig gestellte Fragen zur Durchführung

  • Welche Kosten werden erstattet?

    Es entstehen keine Kosten für Teilnahme, Verpflegung und ggf. Übernachtung im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahmen und Rahmenveranstaltungen.
    Die Reisekosten zu verpflichtenden Veranstaltungen (Fortbildungen, prozessbegleitenden Veranstaltungen, Rahmenveranstaltungen) werden den Kulturpartnern erstattet. Die Erstattung erfolgt im Nachhinein. Dazu werden im Rahmen der Veranstaltungen Formulare zur Verfügung gestellt und Hinweise zum Ausfüllen und zu notwendigen Belegen gegeben. Die Kulturpartner erhalten für die Teilnahme an den Qualifizierungen eine Aufwandsentschädigung.
    Die teilnehmenden Schulen tragen die Fahrtkosten selbst.

  • Dürfen Kulturpartner Zensuren geben?

    Projekte im Ganztag werden grundsätzlich nicht bewertet. Die Leistungskontrolle und Bewertung im Fachunterricht ist der Lehrkraft vorbehalten. Kulturpartner können Lehrkräften Empfehlungen geben. Die außerhalb des Fachunterrichtes erbrachten Leistungen können in die Zeugnisbemerkungen einfließen.

  • Welche Termine sind einzuplanen?

    Im Projekt SCHULE:KULTUR!DREI ist die Teilnahme an zwei eintätgigen Rahmenveranstaltungen, zwei eintätgigen Wahlmodulen »kulturelle Schulentwicklung« und zwei eintätgigen Fachtagen »Kulturelle Bildung in der Praxis« für alle Teilnehmenden verpflichtend. Neu teilnehmende Kooperationen im Programm SCHULE:KULTUR! besuchen zusätzlich Grundlagenmodule »Kulturelle Schulentwicklung« (2x2 Tage). Außerdem nehmen die Schulleiter*innen dieser Kooperationen an Schulleitungsfortbildungen (2x2 Tage) und gemeinsam mit dem Kulturpartner und der Kulturkoordination an einem eintätgigen Abschlussmodul teil.

    Termine:

    Auftaktveranstaltung

    29.09.2020 | Hannover

     

    Neue Kooperationen

    Schulleitungsqualifizierung

    Modul I 25.11. – 26.11.2020 | online

    Modul II 10.03. – 11.03.2021 | ba Wolfenbüttel

    Grundlagenmodule

    Modul I 26.11. – 27.11.2020 | online

    Modul II 21.04. – 22.04.2021 | ba Wolfenbüttel

     

    Alle Kooperationen

    Wahlmodule

    Herbst 2020 – Sommer 2022

    Fachtage

    In vier Regionen im 

    Frühjahr 2021 und  im Frühjahr 2022 

     

    Abschlussveranstaltung

    Sommer 2022

  • Wie finde ich Kulturpartner in meiner Region?

    Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. (LKJ) unterstützt Schulen bei der Suche nach qualifizierten Kulturpartnern. Das landesweite Netzwerk der LKJ umfasst alle Kultursparten und legt den Schwerpunkt auf die kulturpädagogische Qualifikation. Im Vorfeld der Bewerbung können Schulen bereits Kontakt mit der LKJ aufnehmen, um sich über mögliche Kulturpartner in ihrer Region zu informieren und potentielle Kooperationspartner kennenzulernen. Der Wunsch nach Vermittlung eines passenden Kooperationspartners kann auch direkt in der Bewerbung angegeben werden. Schon im Bewerbungsprozess unterstützt die LKJ die beteiligten Schulen dann bei der Findung eines passenden Kulturpartners.

  • Wo finde ich Musterverträge, die zwischen Schule und Kulturpartnern geschlossen werden?

    Musterverträge werden unter www.schuledurchkultur.info zur Verfügung gestellt. Nach Bestätigung der Projektteilnahme werden Zugänge zur Internetseite verschickt.

  • Bei wem liegt die Verantwortung (Aufsichtspflicht), wenn der Kulturpartner Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich betreut?

    Die Partner aus der Kulturellen Bildung werden in die Schulgepflogenheiten eingewiesen und können im Projekt mit Zustimmung der Fachlehrkraft und der Schulleitung weitergehende Verantwortung übernehmen.

  • Wer nimmt wie oft an Fortbildungen und prozessbegleitenden Veranstaltungen teil?

    Kooperationen, die neu im Programm sind 

    Schulleitungsfortbildungen (2x2 Tage) 

    Grundlagenmodule (2x2 Tage) 

    Alle Kooperationen 

    Wahlmodule (1-tägig) 

    Fachtage (1-tägig)

    Rahmenveranstaltungen (Auftaktveranstaltung, Abschlussveranstaltung)

  • Wer bekommt die Fortbildungskosten erstattet?

    Die Reisekosten werden den zur Teilnahme verpflichteten Kulturpartnern im Nachhinein gegen entsprechende Belege erstattet. Weiterhin erhalten Kulturpartner für die Teilnahme an den Qualifizierungen eine Aufwandsentschädigung.

Die Schule verpflichtet sich durch einen Beschluss des Schulvorstandes zur Teilnahme am Programm SCHULE:KULTUR!. Sie plant die schuleigene Akzentsetzung im Rahmen des Projekts, setzt sie mit Unterstützung der Kulturkoordination in der Projektlaufzeit um und sorgt für Nachhaltigkeit.

Die Schulleitung (Schulleiterin oder Schulleiter)

  • unterstützt aktiv (z. B. durch günstige Rahmenbedingungen, Freistellung von Lehkräften o.ä.) die Arbeit der Kulturkoordination sowie des gesamten Kollegiums bei der Planung und Umsetzung von SCHULE:KULTUR!DREI,
  • fördert die Zusammenarbeit mit dem Kulturpartner (z. B. indem der Kulturpartner in den kulturellen Schulentwicklungsprozess eingebunden wird).
  • nimmt verbindlich an den beiden zweitägigen prozessbegleitenden Schulleitungsveranstaltungen sowie an den Rahmenveranstaltungen teil,
  • sorgt während der Projektlaufzeit und in den Folgejahren für die Nachhaltigkeit des kulturellen Schulentwicklungsprozesses und den Kontakt zu den anderen Projektschulen.

 

SCHULE:KULTUR! bietet der Schulleitung

  • Austausch mit Schulleitungen und Kulturpartnern aus dem Netzwerk der Programmschulen.
  • Grundlagen und Wissen über Chancen der kulturellen Schulentwicklung.
  • Kenntnisse über entscheidende Faktoren für erfolgreiche Veränderungsprozesse im System Schule
  • Wege und Möglichkeiten der Initiierung von Entwicklung
  • Zeit zur gemeinsamen Arbeit an Visionen, Zielen und Maßnahmen
  • Unterstützung durch Regional- und Landeskoordination
  • Begleitung und Unterstützung bei der Durchführung interner Evaluation
  • erfolgreiche Beispiele aus Programmschulen

 

 

Was ist die Kulturkoordination

Die Kulturkoordination besteht aus zwei Lehrkräften, die zu Multiplikatoren im Programm SCHULE:KULTUR! weitergebildet werden. Sie gestalten und begleiten den kulturellen Schulentwicklungsprozess an ihrer Schule in direkter Zusammenarbeit mit einem gewählten Kulturpartner. Unterschiedliche Wege einer solchen Entwicklung werden in den Grundlagenmodulen kennengelernt, um so gemeinsam mit der Schulleitung und dem Kulturpartner eigene Vorhaben entwickeln zu können.

Für die Tätigkeit und die damit schulintern verbundenen Aufgaben erhält jede Kulturkoordination vom Niedersächsischen Kultusministerium für die dreijährige Projektlaufzeit eine Anrechnungsstunde. Zudem wird erwartet, dass die beteiligten Schulen der Kulturkoordination eine zeitliche Entlastung im Umfang einer weiteren Lehrerwochenstunde über den genannten Zeitraum gewähren.

Die Kulturkoordination...

  • zeigt Bereitschaft, den Schulentwicklungsprozess meiner Schule zu begleiten
  • ist offen für die Zusammenarbeit mit externen Partnern aus dem kulturellen Bereich
  • engagiert sich in der Öffentlichkeitsarbeit und der damit verbundenen Dokumentation der Projekterfahrungen und Ergebnisse
  • koordiniert die Zusammenarbeit mit dem Kulturpartner und arbeitet partnerschaftlich mit ihm zusammen
  • dokumentiert die Erfahrungen und Ergebnisse innerhalb der Förderlaufzeit

SCHULE:KULTUR! bietet der Kulturkoordination

  • Austausch mit Lehrkräften und Kulturpartnern aus dem Netzwerk der Programmschulen.
  • Grundlagen der (kulturellen) Schulentwicklung und Arbeit mit dem Schulprogramm um
  • Visionen gemeinsam mit der Schulleitung zu entwickeln und langfristig zu verankern,
  • die Schule mit dem Kulturpartner und der Schulleitung in unterschiedlichen Bereichen qualitativ weiterzuentwickeln.
  • Einblicke in die Systeme und die Arbeitsweise der Kulturpartner.
  • Einblicke in die Methodik und Didaktik von projektorientiertem Arbeiten.
  • Erfahrung in der Arbeit mit Prinzipien Kultureller Bildung und Entwicklung gemeinsamer Umsetzungsideen.
  • Zeit für die gemeinsame Planung mit dem Kulturpartner zur
  • Entwicklung einer Arbeits- und Kommunikationsstruktur und
  • Entwicklung von Projekten, Lehrerfortbildungen o.ä.
  • Entwicklung einer nachhaltigen Struktur zur Verankerung Kultureller Bildung in der Schule
  • Grundlagen des Fundraising.
  • Einführung in das Selbstevaluationstool.
  • Begleitung durch die Regional- und Landeskoordination
  • Ermöglichung individueller Fortbildungen

Die Umsetzung des Programms gestaltet jede Schule in Zusammenarbeit mit ihren außerschulischen Kulturpartnern individuell. Initiiert, gesteuert und unterstützt wird dieser Prozess durch zwei Lehrkräfte jeder beteiligten Schule. Diese werden im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen über drei Jahre zur Kulturkoordinatorin bzw. zum Kulturkoordinator fortgebildet. ln diesen Grundlagen-Qualifizierungen finden die Aspekte der kulturellen Schulentwicklung und des Ganztags besondere Berücksichtigung. Weiterhin werden in Wahlmodulen Prinzipien der kulturellen Bildung vertieft. Darüber hinaus werden weitere Lehrkräfte aller Fächer auf praxisnahen Fachtagen bedarfsorientiert geschult. Sämtliche Kosten der Qualifizierungsmaßnahmen sowie die Übernachtung werden übernommen. Die Fahrtkosten tragen die teilnehmenden Schulen selbst.